Mit Natur und Psychotherapie gegen Stress?

Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

Mit Natur und Psychotherapie gegen Stress?

Juni 20 @ 11:00 am - 7:00 pm

Neue Erkenntnisse aus Forschung und Therapie bei Erwachsenen und Kindern

„Natur tut gut“ sagt man. Es zieht uns nach draußen, wenn wir uns erschöpft, gestresst, ruhelos fühlen. An den Fluss, an den See, in den Wald, in die Berge. Instinktiv. Danach fühlen wir uns meist besser, entspannter. Körper und Seele erholen sich.
Nicht selten stellt sich ein Gefühl des Geborgenseins ein, man fühlt sich aufgehoben, man ist in etwas eingebettet das größer ist als das Ich. Nicht selten erlebt man Spirituelles.

Gleichzeitig halten wir uns immer seltener in der Natur auf. Insbesondere Kindern und Jugendlichen fehlt häufig der Bezug zur Natur.

Wenn wir nicht wollen, dass viele Kinder und Jugendliche mit dem „Natur-Defizit-Syndrom“ (NDS) aufwachsen, dann müssen wir dafür sorgen, dass sie vielfältige sensorische und motorische Erfahrungen mit Wind und Wetter, der natürlichen Umgebung, den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft machen.

Das Seminar informiert über den aktuellen Stand der Forschung der Effekte von Natur im Lebensalltag von Menschen und insbesondere über die Auswirkung auf die Psyche. Nach einer Skizzierung der Grundlagen der Entstehung und therapeutischen Wirkung des Naturerlebens, wird der Einbezug in die Psychotherapie diskutiert.

Im zweiten Teil des Seminars gehen wir auf das Naturerleben von Kindern und Jugendlichen ein und stellen psychotherapeutische Interventionen vor.

Mit diesen können wir dazu beitragen, dass die nachfolgenden Generationen zu reifen Erwachsenen werden, die gesund, sensibel und selbstbewusst leben und verantwortungsvoll im Einklang mit der menschlichen und nicht-menschlichen Umgebung interagieren.

 

Leitung: Prof. Dr. Dr. Michael Zaudig und Dipl.Psych. Robert Bögle

Prof. Dr. med. habil. Dr. med. Zaudig
ist Projektleiter ist ärztlicher Leiter des vfkv Psychotherapeutischen Gesundheitszentrums / MVZ am Goetheplatz in München.
Von 1992 bis 2016 war er Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Windach, von 2007 bis Juni 2016 Chefarzt der Tagklinik Westend München, ab Juli 2016 Ärztlicher Direktor der Tagklinik Westend München.

Er ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (DGPM) und fungierte hier langjährig als Mitglied des deutschen sowie des bayerischen Vorstands, und war langjähriger Landesbeauftragter der Deutschen Ärztlichen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT). Er ist Vorstandsmitglied des Vereins zur Förderung der klinischen Verhaltenstherapie (VFKV), des Vereins für Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie – PROP e.V. und der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen.

Seine Schwerpunkte sind Diagnostik, Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, stressbedingte Erkrankungen sowie Gruppentherapie.

Robert Bögle
ist Diplom-Psychologe und psychologischer Psychotherapeut. Er ist freiberuflicher Supervisor und Dozent in der Erwachsenenpädagogik.

Er war in der katholischen Jugendverbandsarbeit, als Dozent an der Fachakademie für Sozialpädagogik, in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung und als Leiter der „Pädagogisch-psychologischen Informations- und Beratungsstelle für Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen (PIB)“ tätig.

Seine Schwerpunkte sind Kommunikationstherapie, tiefenpsychologisch orientierte Körperpsychotherapie und Natur-Ritualarbeit.

 

Termin und Ort:

20.06.2020, 11.00-19.00Uhr
Akademie und Gesundheitszentrum Frauenchiemsee GmbH

 

Kosten:

250,00EUR
Im Gesamtpreis enthalten sind:
Seminargebühr, Handouts, ein vielfältiges Sortiment von Heißgetränken, Mineralwasser, Gebäck und Obst
Für das Mittagessen steht der Klosterwirt zur Verfügung.

 

Anmeldung:

Details

Datum:
Juni 20
Zeit:
11:00 am - 7:00 pm

Veranstaltungsort

Akademie und Gesundheitszentrum Frauenchiemsee
Frauenchiemsee 50
Chiemsee, 83256 Deutschland